А давайте знайомитись!

 

 

 

 

 

 

 

Вітаю, друзі! Мене звуть Лєна. Мені 27 і в мене роман зі Східною Європою. Пишу українською, бо рідна. Сподіваюсь, що порозуміємось. Моя любов до всього слов’янського починається міфологією, переходить у мови та продовжується у сучасній східноєвропейській літературі та мистецтві.  Я обожнюю годинами говорити про українську фонетику, польські відмінки та чергування приголосних  в російській. ostPost ідеально для цього підходить. Тут я культурно та лінгвістично сублімую. Це мій четвертий місяць в Берліні і друга практика, тому я знаю, що кажу.

В мене за плечима два університети і дві освіти – одна для душі, інша для пристрасті. Філософія і журналістика. Першому вчилась в українських Чернівцях, другому – в польському Бидгощі. Їздила у Чехію та Іспанію на Еразмус. Обрала Німеччину для професійної практики. В дуже затишному та креативному ostPost роблю те, що люблю всім серцем – пишу та комунікую. Мені тут добре і сподіваюсь, що в нас з ostPost це навзаєм.

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Lernen Sie uns kennen! +++ Get to know us!

Do you want to know what all has happened to ostPost during these years? And what does the future offer? If you are interested here is a radio interview with the founder of ostPost, Luba Kemenova. The interview is in German and English and was produced for an independant radio station Alex by B-East Production. Tune in and enjoy the interview, among other things spiced up with new Eastern European music from Bratislava! Meet the band Gonsofus.

tune-in

Praktikum bei ostPost

Sind Sie bereit für neue Herausforderungen?

ostPost – Sprachen, Bücher, Kultur aus Osteuropa ist eine Buchhandlung in Berlin, die sich zum Ziel gesetzt hat, osteuropäische Literatur und Kultur in Berlin präsenter zu machen. Wir organisieren Sprachkurse, Lesungen, Länderabende sowie Veranstaltungen jeder Art rund um die Kultur unserer östlichen Nachbarn.

Wir suchen ab sofort eine/n Praktikant/in, die/der uns auf diesem Weg organisatorisch und kreativ unterstützt.

Wir erwarten:
– Starkes Engagement und Interesse am Aufbau einer Kultureinrichtung
– Affinität zu Osteuropa
– Sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache, gute mündliche Kenntnisse einer oder mehrerer osteuropäischer Sprachen von Vorteil
– Bereitschaft, ggf. bei Veranstaltungen auch außerhalb der Kernzeiten (12-20 Uhr) zu arbeiten
– Sympathisches, verbindliches Auftreten im Umgang mit Kunden, Partnern, Auftraggebern und Lieferanten – telefonisch sowie persönlich
– Organisationstalent, Eigeninitiative und Teamfähigkeit
– keine Angst vor Büroarbeit, kleinen Aufgaben oder Küche 😉
– Student/in

Dauer: 3 Monate, Voll- oder Teilzeit
Bezahlung: nach Vereinbarung

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung mit Ihrem Lebenslauf in deutscher Sprache als PDF-Dokument via E-Mail an info(@)ostpost-berlin.de. (Bitte Extraklammern entfernen)

Weitere Infos über uns: http://www.ostpost-berlin.de

Fotowettbewerb „osteuropa.im.blick“

Unsere Freunde aus KOMOEL veranstalteten vom 2.-4. November 2015 die Osteuropa-Thementage an der Universität Leipzig. In diesem Rahmen wurden für Studierende, Absolventen und alle weiteren Interessierten Informationsveranstaltungen über verschiedene Themen mit Blick auf Osteuropa angeboten.

Als Vorläufer zu dieser Veranstaltung wurde einen Fotowettbewerb initiiert – “osteuropa.im.blick.” Die Teilnehmer wurden dazu aufgerufen, eigene Eindrücke aus dieser Region im Bildformat zu senden. Die eigegangenen Fotos wurden im Laufe der Osteuropa-Thementage gezeigt und prämiert, unter anderem mit Büchergutscheinen von ostPost! Den Gewinnern gratulieren wir herzlichst! Ihre Beiträge könnt ihr jetzt bei uns anschauen!Alle weiteren Beiträge könnt ihr hier selbst begutachten und euch eine Meinung bilden.

1. Platz: Artem Kouida, Jelez (RUS) 2010Artem-Kouida-Jelez-RUS

„Ich bin 1983 in der weißrussischen Hauptstadt Minsk geboren. Ich habe an der Universität Trier Geschichte, Romanistik und Slavistik studiert und arbeite jetzt als Historiker und freier Journalist. Das Foto entstand 2010 in der russischen Provinzstadt Jelez, als ich den lokalen Mäzen besucht habe, der gerade sein Museum der Geschichte der KPSS eröffnete. Meiner Meinung nach gibt das Foto die gegenwärtige Stimmungslage in Russland wieder, obwohl 5 Jahre seitdem vergangen sind. Die Erinnerungen an die ‚schöne, heile Sowjetwelt’ lassen die Menschen immer wieder in die schön geredete Vergangenheit schauen, während dessen die Gegenwart an ihnen vorbeiläuft und die Zukunft auf ein absolutes Desinteresse stößt.“

2. Platz: Sascha Möllering, Tara/ Drina (BiH, MNE) 2015Sascha-Möllering-Tara_Drina-BiH_Montenegro-2005

„Ich bin Berliner, Jahrgang 74, begeisterter Radfahrer; nach einem schweren Mountainbike-Unfall weitgehend arbeitsunfähig, Blogger und Tourguide für Berlin on Bike, eigenen Blog unter http://60seconds.eu, dauerhaft von Fernweh geplagt. Das Bild ist entstanden auf einem 3-wöchigen roadtrip durch Bosnien und Montenegro, meiner ersten Osteuropa-Erfahrung. Ich bin immer wieder sprachlos angesichts der Schönheit der Natur auch vor unserer Haustür und hier fand ich das Zusammenspiel von Bergen, Wasser und Himmel einfach atemberaubend und ein klein wenig mystisch, wie ein Versprechen auf Geheimnisse und Geschichten, die in den Wäldern darauf warten aufgedeckt zu werden. Was uns auf unserem Trip immer wieder begegnet ist, sind die Folgen des Zerfalls Jugoslawiens, insofern hat das Bild für mich eine gewisse Symbolik, da hier nicht nur zwei Flüsse zusammenfließen, sondern sich zwei Länder berühren die eigentlich mehr eint als trennt, sollte man meinen. Und dennoch; um das rechte Flussufer zu erreichen muss man gründliche Grenzkontrollen mit langen Wartezeiten über sich ergehen lassen, etwas dass mir zumindest in Europa zunehmend anachronistisch vorkommt.“

3. Platz: Peter Koller, „Zeitsprünge“, Kuznetsovsk (UKR) 2011

Peter-Koller-Zeitsprünge-Kuznetsovsk-Ukraine„Ich bin Jahrgang 1970, geb. in Mainz, lebe seit 2004 in Berlin und betreibe dort ein Reisebüro für Bahnreisen, wobei Osteuropa einen Schwerpunkt darstellt. Mit der Ukraine beschäftige ich mich seit 1992 zunächst im Rahmen von Reisen mit Zelt, Rucksack und Fahrrad. Das Bild entstand im Rahmen eine Recherchereise zur Erstellung eines Reiseführers über die Ukraine für den Verlag Reise Know How, Bielefeld, der leider aufgrund der politischen Situation in der Ukraine bislang nicht erschienen ist. Bei dieser Reise (Ende Oktober – Anfang November 2011) war ich mit einem Mietwagen unterwegs und erkundete die nordwestliche Polissia (Oblaste Rivne, Lutsk und Zhytomyr) und hatte in Kuznetsovsk übernachtet. So früh auf den Beinen war ich ebenfalls aus fotografischen Gründen: Zu einer bestimmten Uhrzeit überquert ein Personenzug eine nahegelegene hölzerne Brücke einer Schmalspurbahn. Das hier eingesandte Bild war jedoch ein absolutes Zufallsprodukt.“

Junge lyrische Töne – aus Kroatien und Weißrussland

Kreuzwort“Kreuzwort” oder rätselhafte Gedichte einer jungen Dichterin

“Nacht, sagt er, ist der schwarze Humor des Tages -Zuerst hast du Angst
aber bei Morgenanbruch
bring ich dich zum Lachen.”

So klingen die Gedichte und lyrische Prosatexte von der in Weissrussland geborenen, heute als polnische Übersetzerin in den USA lebenden Valzhyna Mort. Nach Tränenfabrik ist Kreuzwort, erschienen 2013, ihr zweiter Gedichtband: Er versammelt nüchtern-melancholische, poetische und überraschende Texte, die man immer wieder lesen kann, in einer zweisprachigen Ausgabe.

“Ein Kolibri kam unverwandelt.” Zauber aus Dalmatien

41OUllW821L._AC_UL320_SR200,320_“Wiederverzauberung der Welt durch Sprache” steht auf dem Klappentext dieses Gedichtbandes der kroatischen Autorin Marica Bodrožić. Sie 31jaEcHTeuL._SX261_BO1,204,203,200_wurde 1973 in Dalmatien, dem heutigen Kroatien geboren und kam mit zehn Jahren nach Deutschland. Ihre Werke schreibt sie auf deutsch, aber die Themen dieser vielseitigen Schriftstellerin, die neben ihrer bildreichen Lyrik auch Essays und Romane schreibt, beziehen sich stark auf ihre Heimat Dalmatien oder den Umgang mit Zweisprachigkeit, die sie auch aus ihrer Beschäftigung als Übersetzerin kennt. Sie schrieb Essays und Features zu Dubravka Ugrešić, Joseph Brodky und Marina Zwetajewa und erhielt 2015 den Literatur-Preis der Konrad-Adenauer-Stiftung für ihr Werk.

Neuentdeckte Klassiker der ungarischen Literatur

ein held seiner zeit

Dezsö Kosztolanyi: Ein Held seiner Zeit

Der Roman des grossen ungarischen Schriftstellers Dezsö Kosztolanyi, der von bis 1885 bis 1934 lebte, wurde 2004 ins Deutsche übersetzt. Es ist ein wildes, inspirierendes und abenteuerliches Buch über das Leben des fiktiven Kornel Esti, einem Bohemien und Bürgerschreck, und seinen abenteuerlichen Trips im modernen Budapest Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts.

das grosse heft

Ágota Kristóf: Das grosse Heft

1986 erschien der Debütroman Das grosse Heft der ungarisch-schweizerischen Schriftstellerin Ágota Kristóf, die 2011 verstorben ist. Das Buch erzählt auf eigenwillige und eindrückliche Art und Weise vom Aufwachsen zweier auf sich gestellter Zwillingsbrüder zur Zeit des Krieges und der Armut. Der Roman wurde 2013 mit grossem Erfolg vom ungarischen Regisseur János Szász verfilmt. Die Geschichte, wie auch die Sprache Ágota Kristófs und ihr gesamtes Werk, ist bis heute eine berührende und faszinierende Entdeckung.

Es war einmal… bei uns in der ostPost

Zu den Kulturveranstaltungen, die bereits bei uns stattgefunden haben, gehört ein Stand-Up-Comedy-Abend namens „MarschRutki“. Einzigartig in seiner Art brachte er drei Berliner Entertainer auf die Bühne, die das Publikum komplett auf Russisch unterhielten. Alex Upatov, Stefan Danziger und ein ganz besonderer Überraschungsgast sorgten für Lacher und ausgelassene Stimmung. MarschRutki_w An einem der ersten milden Sommerabende 2015 spielte der Gitarrenvirtuose Dmitry Zagumennikov bei uns. Mit eigens von ihm ausgewählten lateinamerikanischen, spanischen und russischen Kompositionen schuf er eine intensive Atmosphäre, die den Hintergrund für ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis bildete.

Wir bereiten anderen gerne eine Bühne, so dass sie ihre Kunst präsentieren können. Daneben organisieren wir aber auch ganz besondere Tage bzw. Wochen. Eine dieser Veranstaltungen war unsere Märchenwoche Mitte November 2014. Jeden Tag wurde ein Märchen oder eine Erzählung vorgelesen. Während es draußen dunkelte und kalt war, saßen wir in gemütlicher Runde zusammen und lauschten den Geschichten. Ein ganz besonderes Erlebnis nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene.

Ebenfalls im November 2014 fand der von uns angedachte und auf die Beine gestellte Lerntag statt. Die Idee dahinter war, Menschen zusammen zu bringen, sie Wissen austauschen zu lassen und unserem Kiez in Friedrichshain auf diese Weise etwas zurückzugeben. Von der Idee bis zur Umsetzung dauerte es nicht lange und am Ende hatten nicht nur wir was dazugelernt!

10405487_10152635303243542_5631336017513422090_n    10686905_10152635302998542_4988753112013960246_n In der Vorweihnachtszeit ist so gut wie jeder auf der Suche nach dem passenden Geschenk für seine Liebsten. Warum mal nicht etwas mit Osteuropa-Touch verschenken, dachten wir uns, und organisierten kurzerhand unseren eigenen weihnachtlichen Markt, den sogenannten ostMarkt. Seit 2013 veranstalten wir diesen und wollen ihn so als echte ostPost-Tradition etablieren. Auch dieses Jahr haben wir etwas geplant. Bei uns können Erzeugnisse aus den verschiedensten osteuropäischen Ländern gekauft werden, vom Schachbrett aus der Ukraine bis zur Kette aus Lettland. 10690075_10152635303578542_5076626691810461449_n 10846402_10152635303323542_4249673666576916571_n Für gute Stimmung sorgt zudem der großzügig von uns ausgeschenkte Glühwein. So wie es sich für einen richtigen Markt in der Vorweihnachtszeit auch gehört.